„Personal Branding“ klingt manchmal wie ein fancy Marketing-Begriff, den nur Influencer oder Top-Manager brauchen, oder? Falsch gedacht! Gerade im HomeOffice, wenn die Kaffeemaschine dein einziger Gesprächspartner ist, ist deine persönliche Marke dein bester Buddy. Sie hilft dir, gesehen zu werden, Vertrauen aufzubauen und deine Karriere auch aus der Distanz richtig voranzutreiben.
Vielleicht denkst du jetzt: „Aber ich bin doch gar nicht der Typ für Selbstvermarktung.“ Keine Sorge, hier geht’s nicht ums Rumposaunen, sondern um authentisches Sichtbarwerden – so, dass es zu dir passt und sich echt anfühlt.
Warum du jetzt mit Personal Branding starten solltest
Dieser 30-Tage-Plan ist dein Kumpel, der dir Schritt für Schritt zeigt, wie du deine Marke aufbaust – mit Tipps, kleinen Aufgaben und echten Geschichten, die dich motivieren und inspirieren. Und das Beste: Du brauchst keine teuren Coachings oder Selfie-Videos, sondern einfach nur dich selbst.
Mach dich bereit, in einem Monat strahlst du digital heller als deine Schreibtischlampe nachts um halb zwei!
Tag: Klarheit schaffen – Was willst du, dass man über dich weiß?
Bevor du startest, brauchst du ein klares Bild von deiner Marke. Wer bist du? Was macht dich aus? Und was möchtest du, dass deine Kollegen und Vorgesetzten über dich denken?
Nimm dir heute 30 Minuten und schreibe 3–5 Eigenschaften oder Werte auf, die dich beschreiben. Das können Dinge sein wie „zuverlässig“, „kreativ“, „hilfsbereit“ oder „immer offen für Neues“. Keine Angst vor großen Worten, sei einfach ehrlich.
Diese Werte sind dein Kompass für die nächsten 30 Tage. Immer wenn du nicht sicher bist, ob eine Aktion zu dir passt, frag dich: „Stimmt das mit meinen Werten überein?“
Du kannst auch deine persönlichen Stärken notieren – das hilft dir später, deine Expertise zu zeigen. Denk daran: Deine Marke lebt davon, authentisch zu sein. Also bleib du selbst, alles andere ist nur Show.
Tag: Dein Elevator Pitch – Kurz und knackig auf den Punkt bringen
Stell dir vor, du triffst deinen Chef (oder auch den CEO!) zufällig im Flur – aber eben nur digital. Wie erklärst du in 30 Sekunden, was dich ausmacht und welchen Mehrwert du bringst?
Dein Elevator Pitch ist genau das: eine kurze, prägnante Vorstellung, die deine Marke auf den Punkt bringt. Heute schreibst du deinen persönlichen Pitch auf. Am besten in einem Satz oder zwei.
Mach ihn locker, echt und vermeide Floskeln wie „Ich bin teamorientiert“ ohne Erklärung. Beispiel: „Ich bin der kreative Kopf, der immer neue Lösungen findet, wenn’s im Projekt mal brennt.“
Wenn du magst, probier ihn in einem Call aus oder schick ihn per Chat an Kollegen – so bekommst du ein Gefühl für deine Wirkung.
Tag: Sichtbarkeit erhöhen – So wirst du im Team wahrgenommen
Sichtbar sein heißt nicht, ständig im Mittelpunkt stehen. Es geht darum, präsent und verlässlich wahrgenommen zu werden. Gerade remote ist das ein Balanceakt, weil man nicht „mal schnell vorbeischauen“ kann.
Heute überlegst du, in welchen Meetings oder Chats du dich öfter einbringen kannst. Vielleicht hast du einen Tipp, eine Idee oder kannst eine Frage beantworten – genau das macht dich sichtbar.
Mach dir eine Liste mit 3 Situationen, in denen du dich diese Woche aktiv meldest. Und keine Sorge, es muss nicht immer was Großes sein – auch ein kurzes „Gute Idee!“ oder „Kann ich unterstützen“ zählt.
Erinnere dich: Kleine Beiträge addieren sich und schaffen Vertrauen. Du bist kein Störfaktor, sondern ein Teamplayer.
Tag: Dein Online-Profil aufpolieren – Der erste Eindruck zählt
Ob LinkedIn, internes Mitarbeiterportal oder Teams-Profil – dein digitales Profil ist deine Visitenkarte. Wie sieht sie aus? Spiegelt sie deine Werte und deinen Pitch wider?
Heute nimmst du dir 30 Minuten Zeit, um deine Profile zu checken und zu verbessern. Achte auf ein freundliches Profilbild (auch wenn’s nur ein Selfie ist), einen knackigen Text und deine wichtigsten Skills.
Ein Tipp: Füge ein kurzes Statement hinzu, das zeigt, worin du richtig gut bist und was dich motiviert. Das macht neugierig und sympathisch.
Wenn du kein öffentliches Profil hast, bastle eine kurze „About me“-Notiz, die du Kollegen per Chat schicken kannst.
Tag: Netzwerken light – Kleine Schritte mit großer Wirkung
Netzwerken klingt oft nach großen Events oder stundenlangen Gesprächen. Aber gerade im HomeOffice sind kleine, regelmäßige Kontakte viel wertvoller.
Heute suchst du dir 2 Kollegen aus, mit denen du bisher wenig Kontakt hattest, und schreibst ihnen eine kurze Nachricht. Das kann ein einfaches „Hey, wie läuft’s bei dir?“ oder ein Kommentar zu einem gemeinsamen Projekt sein.
Der Trick: Sei ehrlich interessiert und entspannt – es geht nicht ums Verkaufen, sondern ums Verbinden.
Mit diesen kleinen Gesprächen baust du nach und nach dein Netzwerk auf – und plötzlich bist du nicht mehr der stille Kollege, sondern jemand, mit dem man gerne zusammenarbeitet.
Tag: Präsentiere dich – Dein nächstes Meeting als Bühne nutzen
Dein nächstes Online-Meeting ist deine Bühne. Heute bereitest du dich vor, um dort positiv aufzufallen.
Überlege dir, welchen Beitrag du leisten kannst. Gibt es einen Punkt, zu dem du Input geben kannst? Oder kannst du eine Frage stellen, die das Gespräch voranbringt?
Wenn du dich traust, eröffne das Meeting mit einem kurzen, lockeren Satz, der dich sympathisch macht – ein „Guten Morgen aus meinem HomeOffice-Café“ wirkt oft Wunder.
Denk dran: Sichtbarkeit ist kein Sprint, sondern ein Marathon. Jede kleine Aktion zählt.
Tag: Teile dein Wissen – Werde zum wertvollen Info-Quelle
Im HomeOffice sind kleine Hilfestellungen Gold wert. Heute überlegst du, welches Wissen du teilen kannst, das anderen das Leben leichter macht.
Das kann ein Tipp für ein Tool sein, ein schneller Workaround oder ein Link zu einem spannenden Artikel.
Schreib eine kurze Nachricht oder einen Post im Team-Chat oder Intranet. Du wirst sehen: Deine Kollegen werden es schätzen und deine Expertise anerkennen.
So wirst du zum Ansprechpartner, ohne groß aufzufallen – der perfekte Mix für Remote Branding!
Tag: Geschichten erzählen – Deine persönliche Note zeigen
Menschen lieben Geschichten. Sie machen dich nahbar und bleiben im Kopf.
Heute erzählst du im Team-Chat oder Meeting eine kleine Story aus deinem Arbeitsalltag – zum Beispiel, wie du ein Problem gelöst hast oder was dir einen Aha-Moment gebracht hat.
Das muss nicht perfekt sein, sondern echt und mit einem Augenzwinkern.
Du wirst merken, dass so ein persönlicher Einblick deine Kollegen näher zu dir bringt – auch wenn ihr räumlich getrennt seid.
Tag: Feedback holen – Von außen lernen und wachsen
Feedback ist das Frühstück der Champions. Es hilft dir, deine Wirkung zu verstehen und dich weiterzuentwickeln.
Heute fragst du einen Kollegen oder deinen Vorgesetzten nach einem kurzen Feedback zu deinem Auftreten oder deiner Kommunikation im Team.
Mach es locker und offen – zum Beispiel so: „Hey, ich möchte mich verbessern. Was fällt dir auf, wenn ich mich in Meetings einbringe?“
Das zeigt, dass du lernwillig bist und an dir arbeitest – ein starkes Zeichen für deine Marke.
Tag: Zeit für dich – Erhole dich und tanke neue Energie
Personal Branding ist spannend, aber auch anstrengend. Heute gönnst du dir bewusst eine Pause, um aufzutanken.
Mach etwas, das dir gut tut – ein Spaziergang, ein Podcast, Musik oder einfach mal nichts tun.
So kannst du morgen wieder mit voller Energie durchstarten und deine Marke weiter aufbauen.
Denk daran: Nur wer ausgeglichen ist, strahlt auch nach außen authentisch.







